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Entscheidungen

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Entscheidungen treffen – warum uns das manchmal so schwer fällt

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Das Leben wird immer komplizierter. Frühere Generationen mussten nicht so viele Entscheidungen treffen. Ob beim Einkaufen, bei der Freizeitgestaltung oder der Berufswahl – die Wahlmöglichkeiten waren übersichtlicher; vieles verlief in vorgegeben Bahnen und musste mangels Alternativen gar nicht erst entschieden werden. Und heute? Da sehen wir uns in allen Lebensbereichen einer solchen Flut von Möglichkeiten gegenüber, dass es uns manchmal schier erschlägt.

So viele Möglichkeiten …
Beim täglichen Konsum geht es los. Beispiel Eissorten: Früher beschränkte sich die Qual der Wahl auf Schokolade, Vanille, Erdbeer, Zitrone, Nuss und Malaga. Heute gibt es in mancher Eisdiele über 40 Sorten von After-Eight bis Zabaione. Und so geht es weiter: Bei der Studien- und Berufswahl werden wir mit zahllosen Optionen konfrontiert. Und sogar bei der Lebensform haben wir die Wahl: Wir können in hetero-, homosexueller oder in keiner Beziehung leben, wir können heiraten, uns wieder scheiden, ein zweites, drittes Mal heiraten oder aber es ganz bleiben lassen. 
… und wir wollen stets die Beste!
Die heutige Fülle an Möglichkeiten ist nicht in jeder Hinsicht ein Gewinn, denn sie kann unsere Entscheidungsfähigkeit blockieren. Die Vielfalt überfordert uns, wir haben Angst, unsere Entscheidung könne falsch sein. Denn wenn wir nicht zu den Glücklichen zählen, die aufhören zu suchen, wenn sie etwas, das für sie „gut genug“ ist, gefunden haben – dann sind wir wie getrieben in unserem Streben nach dem „Maximum“, dem noch besseren Job, Partner, Auto … Und in dem Moment, in dem wir eine Wahl getroffen haben, blicken wir auch schon wieder auf das, was wir gleichzeitig „verloren“ haben. Am liebsten würden wir uns immer alle Türen offenhalten – und vergessen dabei, dass manche Türen für unsere Ziele völlig unwichtig sind.

Je komplizierter die Situation …

Das Problem mit dem Entscheiden ist: Während wir mit der einfachen Wahl beispielsweise einer Eissorte noch irgendwie „zu Rande kommen“, scheitern wir oftmals in komplizierteren Situationen. Das liegt zum Einen daran, dass diese uns von vornherein stärker unter Druck setzen. Zum Anderen daran, dass wir sie allein durch Nachdenken und den Versuch, jeweils alle Vor- und Nachteile abzuwägen, nicht bewältigen können. Die Dinge sind zu kompliziert, als dass wir sie in allen, zum Teil widersprüchlichen Aspekten erfassen könnten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]

… desto wichtiger ist das Bauchgefühl
Stehen wir vor einer schwierigen Entscheidung, hilft häufig nur eins: unser „Bauchgefühl“. Und das ist gut so, bestätigt der niederländische Wissenschaftler Ap Dijksterhuis, der immer dann zu „Nachdenken ohne Aufmerksamkeit“ rät, wenn wir mit rationalen Überlegungen nicht weiterkommen. Statt uns weiter das Hirn zu zermartern, bemühen wir unser „Emotionales Erfahrungsgedächtnis“, das unsere gesammelten Erfahrungen speichert und uns so intuitiv zur richtigen Entscheidung führt.

An die Zukunft denken …
Manchmal treffen wir falsche Entscheidungen, weil wir kurzfristig Enttäuschung, Schmerz oder Ärger vermeiden wollen. Dabei sind es die langfristigen Auswirkungen, auf die es ankommt. Wenn wir vor einer wichtigen Entscheidung stehen, sollten wir uns einmal fragen, was dies für Folgen hätte – in zehn Minuten, zehn Monaten und in zehn Jahren. Diese Überlegung hilft uns auszuloten, ob die Entscheidung in ihrer Konsequenz wirklich zu unserer Lebenseinstellung und unseren Zielen passt

… und wichtige Entscheidungen reifen lassen

In unserem schnelllebigen Alltag ist oft Spontaneität und Entscheidungsfreude gefragt. Doch es gibt auch Entscheidungen, für die wir uns bewusst Zeit nehmen sollten. Denn treffen wir sie zu schnell, hören wir vielleicht zu sehr auf unseren Kopf, auf die Meinung anderer oder auf Konventionen wie „Das habe ich immer so gemacht“ – statt unser gesundes Bauchgefühl mit einzubeziehen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]