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Die Hypnose ist eine der ältesten Heilungstechniken der Menschheit. Sie wird in unserer Praxis eingesetzt zur Behandlung von Beschwerden z.B. bei psychosomatischen Erkrankungen oder bei Schmerzen (Schmerzsyndrom), zur Unterstützung anderer Behandlungen z.B. Minderung des Verlangens zu Essen bei der Bulimie oder zur Reduktion von Angstgefühlen und zur Selbsterkenntnis z.B. bei Erinnerungslücken.
In der Hypnose wird die erhöhte Beeinflussbarkeit von Personen in einem veränderten Bewusstseinszustand, der Trance, genutzt, um Krankheiten zu heilen oder unerwünschte Verhaltensweisen zu verändern. Eine Trance ist ein quantitativ abgesenkter und eingeengter Bewusstseinszustand. Die zentrale Annahme der psychotherapeutischen Hypnose ist, dass der veränderte Bewusstseinszustand einen erleichterten Zugang zu unbewussten Vorgängen schafft, so dass darüber Veränderungen im Erleben und Verhalten erreicht werden können. Im Unterschied zu selbst erzeugten (autosuggestiven) Änderungen der Bewusstseinslage, wie z. B. im Autogenen Training, ist die therapeutische Hypnose eine durch die Therapeutin geleitete, allerdings ohne den weithin angenommenen scheinbaren Willensverlust des Hypnotisierten.
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Entgegen weit verbreiteter Meinung ist Hypnose nicht mit tiefem Schlafzustand verbunden, sondern vielmehr eine andersartige, "paradoxe" Bewusstseinslage: abgesenkt, eingeengt, aber hoch konzentriert und aufmerksam sowie bildhaftes Denken fördernd. Daher können - und sollen - nach der Hypnose die während der Trance erlebten Inhalte erinnert werden.
Die Hypnosetherapiesitzungen dauern in der Regel 50-60 Minuten und sind kombiniert mit therapeutischen Gesprächen zur Vorbereitung und Aufarbeitung der Hypnoseerfahrungen. Die Hypnose wird als Privatbehandlung angeboten.
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