Therapeutisches Vorgehen
Abhängig vom Hintergrund der Anmeldung wird das Vorgehen variiert. In der Regel findet eine Kombination zwischen spielerischen Elementen und dem Gespräch statt. Grade für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren ist das Spiel das Medium, in dem sie sich ausdrücken können.
Dort können Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle zum Ausdruck kommen, für die das Kind noch keine Worte findet. Die Therapeutin fühlt sich im gemeinsamen Spiel in die Welt des Kindes ein, nimmt teil und wirkt heilend auf eine Verarbeitung problematischer Aspekte der kindlichen Innenwelt. Mit größeren Kindern wird der Schwerpunkt mehr im Bereich des austauschenden Gespräches liegen und tendenziell problemzentrierter sein, also der Erwachsenentherapie mehr ähneln.
Elterngespräche
Neben den Sitzungen mit dem Kind sind die Gespräche mit den Eltern ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Kindertherapie, für das von den Kassen eigene Therapiestunden bewilligt werden. Auch bei der Therapie mit Jugendlichen ist es möglich, die Eltern mit ein zu beziehen, wenn dies sinnvoll erscheint. Ziel der Gespräche ist es unter anderem, die Eltern zu beraten, und ihnen damit zu helfen, das therapeutische Vorgehen zu verstehen und die therapeutischen Erfolge zu unterstützen. Außerdem soll den Eltern geholfen werden, wenn sie Schwierigkeiten mit dem Kind haben. Daher spielen auch Erziehungsfragen häufig eine Rolle.