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Therapieangebote

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Ich möchte Sie nicht enttäuschen und keine falschen Hoffnungen wecken; eine Kindertherapie biete ich hier nicht an. Für mich ist es zwar prinzipiell möglich, Jugendliche zu behandeln, die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen im Gegensatz zur Beihilfe und den privaten Krankenversicherungen normalerweise nicht übernommen.

Ein Psychotherapieangebot für Kinder besteht daher aktuell hier nicht.

Kinder- und Jugendlichentherapie

Auch das Kindsein ist manchmal nicht einfach. Zu einer normalen kindlichen Entwicklung gehören vorübergehende Verhaltensprobleme und kürzere psychische Krisen. Gibt jedoch das Erleben und Verhalten von Kindern und Heranwachsenden über längere Zeit Anlass zur Sorge, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass eine psychotherapeutische Behandlung nötig und sinnvoll sein könnte.

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche wird häufig bei folgenden Schwierigkeiten in Anspruch genommen:

  • Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS/ADHS)
  • Ängste und Phobien
  • Soziale Unsicherheit
  • Zwänge
  • Einnässen, Einkoten
  • Depressionen und verlängertes krisenhaftes Erleben
  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie und Adipositas)
  • Aggressives und unsoziales Verhalten
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Psychisch bedingte Schulprobleme
  • Seepsychische Probleme nach traumatischen Erlebnissen

Therapeutisches Vorgehen

Abhängig vom Hintergrund der Anmeldung wird das Vorgehen vom Kinder- und Jugendlichentherapeuten variiert. In der Regel findet eine Kombination zwischen spielerischen Elementen und dem Gespräch statt. Grade für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren ist das Spiel das Medium, in dem sie sich ausdrücken können.

Dort können Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle zum Ausdruck kommen, für die das Kind noch keine Worte findet. Die Therapeutin   fühlt sich im gemeinsamen Spiel in die Welt des Kindes ein, nimmt teil und wirkt heilend auf eine Verarbeitung problematischer Aspekte der kindlichen Innenwelt. Mit größeren Kindern wird der Schwerpunkt mehr im Bereich des austauschenden Gespräches liegen und tendenziell problemzentrierter sein, also der Erwachsenentherapie mehr ähneln.

Elterngespräche

Neben den Sitzungen mit dem Kind sind die Gespräche mit den Eltern ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Kindertherapie, für das von den Kassen eigene Therapiestunden    bewilligt werden. Auch bei der Therapie mit Jugendlichen ist es möglich, die Eltern mit ein zu beziehen, wenn dies sinnvoll erscheint. Ziel der Gespräche ist es unter anderem, die Eltern zu beraten, und ihnen damit zu helfen, das therapeutische Vorgehen zu verstehen und die therapeutischen Erfolge zu unterstützen. Außerdem soll den Eltern geholfen werden, wenn sie Schwierigkeiten mit dem Kind haben. Daher spielen auch Erziehungsfragen häufig eine Rolle.