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Kliniken
Ihre Erfahrungen – Blog

Hier können Sie als Leser dieser Homepage anderen Interessierten von Ihren Erfahrungen im Bereich der Psychosomatischen Kliniken berichten, unabhängig davon, in welcher Einrichtung Sie diese gesammelt haben.


Bad Bramstedt

Ich war 2007 in der Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt wegen Depressionen. Meine Bezugstherapeutin war zwar noch in der Ausbildung und vielleicht nicht so erfahren, aber ich habe einen guten Draht zu ihr gehabt und mir hat der Aufenthalt sehr geholfen. Es gab super leckeres Essen, schöne Zimmer und ziemlich viele Sportangebote. Meine Mitpatienten waren unterschiedlich zufrieden, aber Leute, die die ganze Zeit meckern, gibt es ja immer. Mein Gesamturteil: Empfehlenswert.

E-Mail vom 12.02.2010 von S. (weiblich)


Kommentar zu Bad Bramstedt

Ich war auch in der Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt und war ebenfalls rundum zufrieden. Ich hatte eine super nette Bezugstherapeutin, mit der ich gut reden konnte. Die Psychotherapie hat mir die Augen geöffnet, mir ist vieles klarer geworden, sowohl in den Einzel- als auch den Gruppentherapien. Außerdem haben wir dort eine Medikamenteneinstellung gemacht. Ich musste zwar einiges ausprobieren, habe jetzt aber endlich ein Antidepressivum gefunden, was mich stabilisiert und mir dabei hilft, die depressiven Phasen besser auszuhalten.

E-Mail vom 05.05.2011 von G. (männlich)


Curtius-Klinik in Malente

Vor einem Jahr war ich 6 Wochen in der Curtius-Klinik in Malente . Mir hat die Therapie dort sehr geholfen. Ich war schon in mehreren Kliniken und diese ist mit Abstand die Beste, meiner Meinung nach. Alle waren total nett zu mir. Ich habe fast das Gefühl gehabt, dort ein neues zu Hause zu finden und habe auch immer noch Kontakt zu Ehemaligen. Es ist mit meiner Hausärztin geplant, dass ich eine Art Auffrischungstherapie dort machen soll, und ich freue mich schon drauf.

E-Mail vom 08.04.2010 von K. (männlich)

Die Psychosomatische Klinik in Bad Bramstedt ist verhaltenstherapeutisch ausgerichtet, während der Schwerpunkt der Curtius-Klinik in Bad Malente tiefenpsychologisch ist. (M. Hofmann)


Bericht über einen Aufenthalt in der Ameos Klinik Bremen

2006 bemühte ich mich um einen Platz zur stationären Therapie in der Ameos Klinik in Bremen. Nach dem relativ kurzen Vorgespräch gab es nur drei Wochen Wartezeit bis zur Aufnahme. Mein Aufenthalt betrug sechs Wochen: Da ich unter rezidivierenden Depressionen leide, wurde ich auf die Station A4 gelegt, welche verhaltenstherapeutische Methoden anwendet.

Sehr zufrieden war ich mit dem Umgang unter den Patienten – wir haben uns alle gut verstanden und respektvoll behandelt. Wenn jemand dringend ein Gespräch gesucht hat, ließ sich immer jemand mit einem offenen Ohr finden! Im Gegensatz dazu gab es nur selten ertragreiche Einzelgespräche bei den Bezugstherapeuten, vor allen Dingen auch, weil diese des Öfteren wegen Krankheit nicht anwesend waren und es keine Vertretung gab. Insgesamt bekam ich den Eindruck, dass die Gespräche mit den Therapeuten für akute Krisen geeignet waren, aber zu keiner dauerhaften Problembewältigung führen konnten, da sie nicht langfristig lösungsorientiert waren.

Begeistert hat mich hingegen das vielseitige Sport- und Therapieangebot: Qui Gong, Bewegungstherapie und Schwimmen waren ebenso wie progressive Muskelentspannung und Atemtherapie feste Bestandteile des Programms. Massagen, Ergotherapie, Selbstsicherheitstraining und Vorträge zu psychischen Erkrankungen rundeten das Angebot perfekt ab.

Mir hat der Aufenthalt in der Klinik dabei geholfen mit einer anderen Sichtweise auf meine Erkrankung zu schauen und wieder aktiver am Leben teilzunehmen. Damit meine ich, dass es mir inzwischen wieder leichter fällt mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und somit ein Stück weit aus der Isolation herauszukommen. Ich habe gelernt, anders an meine Probleme heranzugehen und mit mehr Gelassenheit durch mein Leben zu gehen. Durch die für mich neue Tagesstruktur (jeden Tag rechtzeitig aufstehen, frühstücken, pünktlich zu den Therapien erscheinen, etc.) habe ich wieder neuen Antrieb bekommen, durch den ich den Alltag ohne allzu große Überforderung meistern kann.

Alles in allem war ich sehr zufrieden in der Ameos Klinik, auch wenn ich bei meinem nächsten Klinikaufenthalt lieber eine andere Station ausprobieren würde.

E-Mail vom 14.11.2010 von I. (weiblich)


Kommentar zur Ameos Klinik Bremen

2009 war ich für einige Wochen in der Ameos Klinik in Bremen und habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Einzelgespräche nahezu überflüssig waren. Meine Bezugstherapeutin war nicht mein Typ und ist nicht ausreichend auf mich eingegangen. Die Stimmung unter den Patienten war dafür super und auch die Gruppentherapien und das restliche Angebot waren klasse. Haben einige Parties zusammen gefeiert und ewig geredet bis spät nachts. Ich habe ganz neue Tipps für meine Probleme bekommen und auch über mich selbst viel Neues erfahren. Ich würde auf jeden Fall wieder dort hingehen und kann die Klinik nur empfehlen!

E-Mail vom 19.06.11 von C. (weiblich)


Bericht über einen Aufenthalt in der HELIOS Klinik Bad Grönenbach

Vor einigen Jahren war ich für zweieinhalb Monate in der HELIOS Klinik Bad Grönenbach. Da ich unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung mit posttraumatischer Belastungsstörung leide und aufgrund dessen immer wieder mit psychosomatischen Erkrankungen zu kämpfen habe, wurde mir diese Klinik von meinem Psychiater empfohlen.

Nachdem ich fast ein halbes Jahr auf einen stationären Therapieplatz warten musste, hatte ich im Sommer 2005 endlich mein Aufnahmegespräch, bei dem mir alles ausführlich erklärt wurde. Sehr gut getan hat mir, dass ich von meinen Mitpatienten sehr herzlich aufgenommen wurde und sich schnell gute Gespräche ergeben haben. Diese waren allerdings auch nötig, da es pro Woche nur ein einziges Einzelgespräch bei dem jeweiligen Bezugstherapeuten gab. Die Gespräche dauerten circa 20 bis 30 Minuten und waren somit nahezu überflüssig! In so kurzer Zeit kann man nicht ausreichend in die Tiefe gehen, was bei meinem Krankheitsbild jedoch von Nöten ist.

Als sehr positiv habe ich hingegen die Gruppentherapien empfunden, da dort jeder von seinen Erfahrungen berichten konnte und man so andere Sichtweisen kennengelernt hat und auf andere Methoden der Problembewältigung aufmerksam wurde. Insgesamt war das Therapie-Programm sinnvoll aufgebaut, da es anfangs eine lange Stabilisierungsphase gab, in welcher man lernen sollte sich selbst aufmerksamer wahrzunehmen. Dadurch wurde es einfacher die eigenen Gefühle kennenzulernen und Bedürfnisse schneller zu erkennen und zu befriedigen. Nach einiger Zeit hatte ich mir ein routiniertes Verfahren dafür angeeignet, welches mir sehr geholfen hat! Durch die intensiven Gespräche und den engen Kontakt zu meinen Mitpatienten lernte ich mich selbst wieder schätzen.

Später gab es dann eine Aufarbeitungsphase, in welcher man mit seinen Traumata konfrontiert werden sollte. Begeistert war ich davon nicht, da es für mich nicht hinreichend in die Tiefe ging – ich bin nicht an meine Traumatisierungen herangekommen und konnte sie somit auch nicht aufarbeiten. Ging es mir sehr schlecht, war leider auch nicht immer ein Pfleger oder Therapeut an meiner Seite – ich war also oft auf mich selbst gestellt.

Im Großen und Ganzen war ich während meines Klinikaufenthaltes zufrieden, nur fehlte es mir teilweise an Intensität, was die Aufarbeitung meiner Traumata und den Kontakt zu den Therapeuten anging.

E-Mail vom 06.02.11 von W. (weiblich)


Psychosomatische Klinik Bad Pyrmont

Seit meinem 15. Lebensjahr leide ich unter einer Angststörung, die über die Jahre immer schlimmer wurde und mit chronischen Kopfschmerzen einher ging. Dass die Schmerzen ein psychosomatisches Symptom sind, hat niemand erkannt, bis ich wegen der zunehmenden Ängste und Kontrollzwänge in die Psychosomatische Klinik in Bad Pyrmont ging. Ich hatte dort zwei tolle Bezugstherapeuten, die schnell Zugang zu mir und meinem Inneren gefunden haben. Zusammen haben wir die Ursprünge und Hintergründe meiner Ängste analysiert. Dadurch konnte ich viel über mich lernen, Zusammenhänge erkennen. Es gab verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Gruppen, in denen wir viele gute Tipps bekommen haben, die wir auch im alltäglichen Leben anwenden und üben können. Dazu gehören Entspannungsverfahren, mehr Achtsamkeit, wodurch man wieder eine bessere Körperwahrnehmung bekommt, und andere Rehabilitationsmaßnahmen. Nach einigen Wochen waren meine Ängste abgeschwächtund auch die Kopfschmerzen hatten sich reduziert. Leider wurde ich frühzeitig als „gesund“ aus der Klinik entlassen, was ich immer noch nicht nachvollziehen kann. Von anderen ehemaligen Patienten habe ich gehört, dass ihnen ähnliches passiert sei. Davon abgesehen gefiel mir der Aufenthalt in Bad Pyrmont sehr gut, weil ich vieles über mich lernen und mich somit besser verstehen konnte und weil meine Symptome nachgelassen haben. Toll war außerdem der Kontakt zu meinen Mitpatienten. Gleich am Aufnahmetag bekam ich einen „Paten“ zugewiesen, der mir die Klinik gezeigt hat. So bin ich schnell mit den anderen Patienten ins Gespräch gekommen und hatte keine Probleme Anschluss zu finden. Falls ich noch einmal in eine Klinik gehe, wird es auf sicher wieder diese sein.

Brief vom 03.05.11 von C. (weiblich)


Burghof-Klinik

Seit einigen Jahren gehe ich wegen meiner Borderline-Persönlichkeitsstörung zu einem Verhaltenstherapeuten. Die Therapie empfinde ich als hilfreich, doch Ende 2009verschlechterte sich mein psychischer Zustand gravierend. Mir wurde dringend zu einem Klinikaufenthalt geraten, wozu ich mich letzten Endes trotz meiner Ängste überwunden habe. Anfang 2010 war ich also für ca. 12 Wochen in der Burghof-Klinik in Rinteln. Die ersten zwei bis drei Wochen fiel es mir sehr schwer über das, was in mir vorgeht und mich beschäftigt, zu sprechen. Es lag nicht an der Klinik oder den Menschen dort, sondern an mir selbst: Ich bin es nicht gewohnt von meinen Problemen und Gefühlen zu erzählen, habe versucht alleine damit zurecht zu kommen.

Dies war sicher einer der Gründe, weshalb ich in die Klinik gegangen bin. Ich war positiv überrascht, dass ich mich mit der Zeit immer besser mitteilen konnte und langsam aber sicher meine Blockaden überwinden konnte.

Viele meiner Mitpatienten waren nicht das erste Mal in einer Klinik, wussten also, was auf sie zukommen würde und konnten mir deshalb meine Ängste nehmen, indem sie ihre Erfahrungen mit mir geteilt haben. Das war ein wichtiger Aspekt für mich: Hätten wir als Patienten nicht zusammengehalten und uns gegenseitig unterstützt, wären die Wochen in der Klinik sehr anstrengend und sicher nicht so erfolgreich gewesen.

Meine Bezugstherapeutin in der Burghof-Klinik war sehr verständnisvoll und hat mich nie dazu drängen wollen, etwas zu erzählen. Sie sagte, dass es mich nicht weiterbringen wird, wenn ich ihr zuliebe über meine Sorgen sprechen würde, sondern dass dies von mir selbst ausgehen muss – mein eigener Wunsch, mein eigenes Bedürfnis. Wenn ich noch nicht reden kann, dann ist es eben noch nicht an der Zeit. Die Gespräche mit ihr haben mir ein gutes Gefühl gegeben, weil sie mich nicht unter Druck gesetzt hat. Damit hätte ich in einer Klinik nicht gerechnet, sondern eher, dass es von Anfang an „losgehen“ soll, sprich dass ich sofort anfangen muss zu erzählen, da ein Aufenthalt in einer solchen Einrichtung sonst keinen Sinn machen würde. Die Therapien waren meiner Meinung nach gut auf die einzelnen Patienten ausgerichtet, sodass jeder auf seine Kosten gekommen ist. Ich habe z.B. gelernt wie man „Nein“ sagt, Entscheidungen trifft, ohne dabei impulsiv oder zu emotional zu reagieren. Das verhaltenstherapeutische Konzept gefiel mir gut, weil ich dadurch sehr viel lernen und ausprobieren konnte. Mir wurde beigebracht, dass ich meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse wichtig nehmen und ausleben soll, anstatt immer zu versuchen den Forderungen meiner Mitmenschen gerecht zu werden. Ebenso war es mir nach meinem Klinikaufenthalt möglich Belastungssituationen rechtzeitig zu erkennen und meine Stresstoleranz durch Entspannungsverfahren und die Übungen aus dem Fertigkeitsprogramm zu erhöhen.

Ich kann diese Klinik mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

E-Mail vom 04.04.11 von L. (weiblich)


Klinik Windach

Meine Psychotherapeutin riet mir dazu in eine Klinik zu gehen, damit ich meine Traumatisierungen besser aufarbeiten kann. 2010 war ich dann wegen meiner PTBS in der Psychosomatischen Klinik in Windach. Es gab viele Angebote, die mir gefallen hätten, aber da ich gerade in der Stabilisierungsphase war, meinten die Ärzte, dass mich dies zu sehr vom Wesentlichen ablenken würde. Eigentlich klingt das sinnvoll, aber da sich die Pfleger und Therapeuten nie wirklich einig waren, hat mich das nur noch mehr verwirrt. Sowieso wusste A nicht was B macht oder hatte eine andere Meinung, die Organisation war zum Teil miserabel. Die Therapien selbst waren aber hilfreich und die Zimmer waren deutlich schöner als in anderen Kliniken. Ich bin froh, dass ich in dieser Klinik war, weil ich nach dem Aufenthalt viel stabiler und belastbarer war. Meine Mitpatienten haben mir die gleiche Rückmeldung gegeben und waren alle sehr freundlich. Der Austausch mit ihnen hat mir immer gut getan und zu einigen habe ich immer noch Kontakt.

E-Mail vom 06.06.2011 von M. (weiblich)


Asklepios Klinik Nord

Meine Erfahrungen mit der Asklepios Klinik Nord in Hamburg sind leider alles andere als gut. Schon wenige Tage nach der Aufnahme hatte ich das Gefühl, dass die Patienten vom Personal unterschiedlich behandelt werden. Einige Mitarbeiter haben auf mich keinen kompetenten Eindruck gemacht, da sie manch einen bevorzugt und andere wiederum benachteiligt haben. Gerade wenn man unter Depressionen leidet, darf so etwas nicht vorkommen, da man sich durch ein solches Verhalten schnell wertlos fühlt und noch tiefer in den negativen Gedanken versinkt. Darüber hinaus sollten die Pfleger auf der Station nicht zeigen, wenn sie schlecht gelaunt sind, weil sich dies schnell auf die Patienten auswirkt. Ebenso wenig hat mich die Ausstattung der Zimmer beeindruckt: Ich hatte dort viel zu wenig Platz für meine Sachen, dabei hatte ich im Grunde genommen nur die Dinge dabei, die man in den Wochen des Klinikaufenthaltes auch wirklich braucht. Alles in allem würde ich die Klinik nicht weiterempfehlen – ich zumindest habe mich dort nicht wohl gefühlt und fand es deshalb schwierig an mir zu arbeiten geschweige denn mich überhaupt zu öffnen. Das einzig Gute waren die Mitpatienten auf der Stationen, die sich ähnlich gefühlt haben wie ich. Die Gespräche unter den Patienten waren für mich wertvoller als die mit den Therapeuten, zum einen weil ich mich nicht ernst genommen gefühlt habe, zum anderen weil in akuten Notfällen nicht immer jemand ansprechbar war.

E-Mail vom 03.07.2011 von M.


Klinik am Homberg in Bad Wildungen

Ich war schon in verschiedenen psychiatrischen Kliniken, als letztes in der Klinik am Homberg in Bad Wildungen. Bisher habe ich mich dort am wohlsten gefühlt, allein schon von der Umgebung her. Der Kurort ist wunderschön, man fühlt sich fast als wäre man im Urlaub. Die ersten Tage in der Klinik waren zwar nicht einfach für mich, da ich sehr schüchtern war und es mir ziemlich schlecht ging, aber es hat nicht lange gedauert bis ich guten Kontakt zu meinen Mitpatienten hatte und von meinen Problemen erzählen konnte. Die Therapeuten in Bad Wildungen sind kompetent und haben wirklich Ahnung von dem, was sie tun – das ist leider nicht in jeder Klinik der Fall. Wenn es mir schlecht ging, konnte ich auch außerhalb der regulären Therapien, sogar spät abends, zu den Pflegern auf der Station gehen. Es war immer ein Ansprechpartner da, der sich Zeit genommen und zugehört hat. Das hat mir gut getan, weil ich so etwas aus meinem privaten Umfeld gar nicht kenne. In der Klinik bekam ich Verständnis, habe mich mit meinen Problemen ernst genommen gefühlt und gute Ratschläge von den Mitarbeitern bekommen. Auch die Gruppentherapien haben mich weitergebracht, weil der Erfahrungsaustausch sehr intensiv war. Die Gespräche waren nicht oberflächlich, sondern gingen richtig in die Tiefe, weshalb dort auch viel geweint wurde. Das war aber in Ordnung und keiner brauchte Hemmungen zu haben oder sich dafür zu schämen, da alle mit Verständnis reagiert haben und weil weinen schließlich die Seele befreit. Ich war während des gesamten Aufenthaltes sehr offen und bereit etwas an meinem Verhalten und an meinen Reaktionen zu verändern. Diese Einstellung hat es mir leichter gemacht Hilfe anzunehmen und somit auch deutliche Erfolge zu erzielen. Davon abgesehen habe ich mich gefreut, dass auch die Zimmer nett eingerichtet waren und das Essen so gut war – in anderen Kliniken habe ich meist schlechtere Erfahrungen damit gemacht. Ich kann die Klinik am Homberg jedem empfehlen, der an sich arbeiten möchte und seinen Problemen mit einer anderen Haltung begegnen können möchte.

E-Mail vom 15.07.2011 von K. (männlich)


Kommentare / Antworten zu bereits vorhandenen Berichten


Kommentar zur Asklepios Klinik Nord

Schade, dass Du so schlechte Erfahrungen in der Asklepios Klinik Nord gemacht hast. Mein Aufenthalt in dieser Klinik war richtig gut und hat mir sehr weitergeholfen. Besonders gefallen haben mir die kreativen Therapien wie Theater, Kunst und die Ergotherapie. Mir ging es viel besser als ich die Klinik verlassen habe, weil ich endlich wieder eine gute Tagesstruktur hatte und gelernt habe, meine Emotionen durch künstlerisches Schaffen auszudrücken.

E-Mail vom 10.08.11 von R.


Bericht über eine Kur in der Panoramaklinik Scheidegg

2008 war ich in der Panoramaklinik und bin begeistert. Das Beste fand ich die große Offenheit und Zusammenarbeit der Teams. Ich fühlte mich als Mensch so wie ich bin akzeptiert und hatte zum ersten Mal nicht das Gefühl, dass man mich als Person ändern möchte. Die Klinik ist eine Privatklinik.

(E-Mail von G., männlich, Oktober 2011)


Schönklinik Bad Arolsen

Seit ich in Arolsen war, geht es mir viel, viel besser. Super Ärzte und Therapeuten, nette Gegend, rundum zufrieden. Hatte auch Glück mit den Mitpatienten. Kann ich nur weiterempfehlen. Soll die Beste der Schönkliniken sein. Die anderen kenne ich aber nicht.

(M., männlich, Oktober 2011)


Kommentar zur Curtius-Klinik

Ich bin wegen Bulimie in der Curtius-Klinik gewesen im letzten Jahr und kann die Klinik nur weiter empfehlen. Das Konzept hat mir total gut gefallen. Das ganze Haus und die Zimmer sind auch wunderschön. Habe mich dort wohlgefühlt. Vorher hatte ich furchtbare Angst, in ein so eine Einrichtung zu gehen.

(Kommentar von H., weiblich, November 2011)


Kommentar zu den Kliniken allgemein

Das ist ja schön, dass es vielen so viel besser gegangen ist. Ich kann das gar nicht bestätigen und war schon in vier Kliniken wegen meiner Depressionen. Vielleicht waren es nicht die Kliniken selbst, aber dieses ewige Schöngerede von der Zukunft und was man zu Hause alles umsetzen will und dann die ganzen Schuldzuweisungen an andere. Wenn man ein paar Monate später mit den Leuten telefoniert, dann machen die meisten den gleichen Mist, den sie vorher gemacht haben, und es hat sich null geändert. Den meisten geht es meiner Erfahrung nach nicht wirklich besser.

(Kommentar von A., weiblich, Dezember 2011)


Kommentar zu den Kliniken allgemein

Einige der psychosomatischen Kliniken beschäftigen auch angehende Psychotherapeuten in der Ausbildungsphase. Das heißt, die psychotherapeutische Behandlung wird nicht von approbierten  Psychotherapeuten durchgeführt. Während einige dieser meist jungen Kollegen vorbildliche Arbeit leisten, kommt es bei anderen gelegentlich zu Falschbehandlungen bzw. Kunstfehlern, aufgrund der sich die Symptomatik verschlimmern kann, oder auch zu anderen Fehleinschätzungen oder Fehlern.