-  
  Willkommen
  Termin & Anfahrt
  Psychotherapie
  Diagnosen
  Belastungssituationen
  Therapieangebote
  Ihre Erfahrungen
  Praxis & Lebensläufe
-  
  Depressionen
  Angst
  Zwänge
  Sucht
  Essstörung
  Borderline
  Trauma
  Psychosomatik
  Schizophrenie
  ADHS/Erwachsene
  Schlafstörungen
  Weitere
-  
   
   
   
   
   
   
   
  Schmerz
Psychotherapie in Neumünster, Maren Hofmann - zurück zur Startseite
Bild, Psychotherapie Neumünster, Beschwerdebilder
 
 

 


Psychosomatik - Somatoforme Störung

Psychosomatik - Das Zusammenspiel von Seele und Körper

Psychosomatische Krankheiten sind körperliche Krankheiten, bei deren Entstehung die Psyche einen Einfluss genommen hat. Schon alleine das Wort Psychosomatik spiegelt es wider, denn es ist zusammengesetzt aus Psyche und Soma und beschreibt somit die Wechselwirkungen, die zwischen der Seele und dem Körper automatisch stattfinden.

Studien zeigen, dass 5 Prozent aller in der Dermatologie behandelten Personen nicht nur rein körperlich erkrankt sind, sondern viel mehr Beschwerden durch die Wechselwirkung von Körper und Seele hervorgerufen werden. In der Neurologie sind es 30 Prozent und in der Gastroenterologie sogar 50 Prozent aller behandelten Menschen. Stress, Erschöpfung und Leistungsdruck sorgen für seelischen Druck, der sich in körperlichen Beschwerden niederlegt und somit das Leben und die Leistungsfähigkeit stark beeinflussen.

Körperliche Beschwerden, die psychosomatische Ursachen haben lassen sich kaum eingrenzen. Doch die meisten Beschwerden, die durch psychosomatische Ursachen hervorgerufen werden, sind nur schwerlich dauerhaft durch die Einnahme von Medikamenten in den Griff zu bekommen. Im Rahmen einer Psychotherapie kann der Betroffene die seelischen Mitursachen seiner individuellen Beschwerden erkennen und aktiv Einfluss auf die körperliche Krankheit nehmen, mit dem Ziel dauerhaft beschwerdefrei den Alltag bewältigen zu können. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Psychotherapie eine ärztliche Behandlung ersetzt, denn die schon eingetretenen körperlichen Schäden sind ja tatsächlich da und verschwinden nicht unbedingt von allein, wenn die psychische mitverursachende Quelle beseitigt ist.

Somatoforme Störung

Neben Menschen, die unter verschiedenen körperlichen Symptomen leiden oder auch körperliche Krankheiten haben, bei deren Entstehung die Psyche eine wesentliche Rolle gespielt hat, gibt es auch Menschen, die an psychisch verursachten Symptomen oder Schmerzen leiden, für die die Ärzte keine Befunde ermitteln können.

nach oben

Handelt es sich um eine Vielzahl körperlicher Symptome spricht man von einer somatoformen Störung, handelt es sich um unerklärliche Schmerzen, nennt man das psychogenes Schmerzsyndrom. Dies ist ein Zustand, der zu einer unerträglichen Belastung auswachsen kann, und bei dem eine psychotherapeutische Unterstützung neben ärztlichen und anderen auf den Körper bezogenen Maßnahmen fest in den Behandlungsplan gehört.

Gerade in belastenden Lebenssituationen treten gehäuft körperliche Beschwerden auf. Wenn diese länger als drei Monate anhalten und die Behandlung von körperlichen Symptomen kaum oder zumindest keinen anhaltenden Erfolg zeigt, dann sollte gezielte Ursachenforschung betrieben werden. Häufig reagiert der Körper auch zeitverzögert auf Stress, Überlastung und enormen Leistungsdruck und so ist es häufig schwierig, für Betroffene einen direkten Zusammenhang von psychischen Belastungen und körperlichen Beschwerden zu erkennen. Meist treten zeitgleich mehrere Beschwerdebilder mit seelischer Ursache auf.

Bei der Somatoformen Störung werden körperliche Beschwerden erlebt, die letztendlich von belastenden Gefühlen hervorgerufen werden. Es entsteht häufig ein Kreislauf von erfolglosen Symptombehandlungen und immer wieder auftretenden körperlichen Beschwerden. Ob Herzrasen, Rückenschmerzen, Schwindel, Zittern oder Schweißausbrüche - die Ursache für solche körperliche Beschwerden liegt im seelischen Bereich. Erst durch das Akzeptieren, dass die Ärzte Recht haben und kein körperlicher Befund vorliegt, lässt sich auch der Kreislauf von immer wiederkehrenden und immer länger andauernden körperlichen Beschwerden durchbrechen. Häufig reagiert das Umfeld der Betroffenen im längeren Verlauf der Störung zunehmend ungehaltener, so dass die Betroffenen auch unter der nachlassenden sozialen Unterstützung leiden und zum Ausgleich der nachlassenden Zuwendung ihre Symptome verstärkt schildern, was die Beziehungen weiter belastet.

Eine Psychotherapie kann in jedem Fall am besten helfen, wenn sich das Symptombild noch nicht zu sehr verfestigt hat. Neben dem Ergründen von Ursachen der Problematik und Sinn des Symptombildes geht es in der Psychotherapie häufig um einen anderen Umgang mit dem Leben und eine neue Sinnfindung. Auch ist es wichtig, den meist vorhandenen depressiven Symptomen gegenzusteuern.

nach oben

   
    © 2009 Maren Hofmann Großflecken 39 • 24534 Neumünster / Kiel • Tel.: 04321 - 40 41 86 • Impressum / HaftungsausschlussSitemap