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Psychotherapie

Psychotherapie

Ganz unterschiedliche Beschwerden und Sorgen trüben die Lebenszufriedenheit ein und führen zu dem Wunsch nach einer Psychotherapie. Daraus ergeben sich unterschiedliche Fragen. z.B. zum Therapieablauf.

Praxisphilosophie

Das Ziel einer Psychotherapie ist es, dass es Ihnen wieder gut geht. Deshalb stehen Sie mit allen Ihren Facetten im privaten Bereich, im Beruf, im Kontakt mit anderen, mit Ihren Erlebnissen aus der Vergangenheit und Ihren Ideen für Ihre Zukunft im Mittelpunkt der Therapie und wählen selbst den Weg, den Sie gehen möchten. Ein berühmter amerikanischer Therapeut, Irvin Yalom, hat gesagt, dass für jeden Klienten eine eigene Therapie erfunden werden sollte. Das ist auch ein wichtiges Ziel meiner Arbeit.

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Was ist eigentlich Psychotherapie?

Psychotherapie bedeutet ein Heilen der Seele und steht für psychologische Verfahren, bei denen das Gespräch zwischen Patient und Therapeut als Heilmittel eingesetzt wird. In der Form, in der ich Psychotherapie anbieten, sitzen wir uns gegenüber und sprechen miteinander.

Wie kann Reden helfen? Auf diese Frage gibt es sicher sehr viele Antworten. Eine Antwort ist, dass es einen großen Unterschied macht, mit jemandem zu sprechen, der intensiv ausgebildet ist und sich seit Jahrzehnten mit dem auskennt, was Sie möglicherweise seit wenigen Monaten oder Jahren quält, und mit vielen anderen Menschen gemeinsam Lösungswege und Techniken erprobt hat, die einen Weg aus den Problemen bahnen. Natürlich ist es für eine außen stehende Person auch leichter, den Überblick zu behalten. Insofern findet der Hauptteil der Psychotherapie streng genommen nicht während, sondern zwischen den Therapiesitzungen in Ihrem Alltag statt, in dem Sie das, was in den Therapiesitzungen erarbeitet wurde, umsetzen.

Weitere Überlegungen

Eine andere generelle Antwort auf die Frage nach dem Wesen der Psychotherapie ist die, dass die annehmende Grundhaltung der Therapeutin es Klienten ermöglicht, auch über Gedanken und Gefühle oder geheime Wünsche zu sprechen, die im normalen Alltagsleben keinen Platz haben. Da solche unterdrückten Bestrebungen und Emotionen vielfältige psychische (und somatische) Beschwerden erzeugen können, ist es ein wesentlicher Schritt, wenn all das der Therapeutin offenbart werden kann. Zudem besteht die generelle Möglichkeit, im Rahmen der therapeutischen Beziehung eine andere vertrauensvolle Erfahrung zu machen, so dass innerhalb der Bindung zur Therapeutin eine andere Beziehungsgestaltung entwickelt wird, die dann langsam auch in der Außenwelt umgesetzt werden kann. Darüber hinaus kann Ihre Therapeutin Ihnen Rückmeldungen und Hinweise geben, wie Sie auf andere Menschen wirken und was Sie verändern könnten.

Von den Antworten nicht überzeugt? Tatsächlich konnte die Psychotherapieforschung nicht genau belegen, was genau bei einer Psychotherapie wirkt. Bewiesen ist aber, dass sie wirkt. Festgestellt wurde, dass eine vertrauensvolle, positive Beziehung zur Therapeutin der wichtigste Faktor für den Therapieerfolg ist. Auch deutlich wurde, dass längere Therapien langfristig einen größeren Erfolg bringen als kürzere. Daneben gibt einige weitere bekannte Faktoren wie die Motivation und die Einsichtsfähigkeit in psychische Prozesse. Mit den neuen Verfahren, unser Gehirn zu untersuchen, konnte man nachweisen, dass eine Psychotherapie deutliche Veränderungen im Hirn bewirkt, also tatsächlich dauerhaft etwas im Verhalten, Denken und Empfinden ändert. (Mark Solms & Oliver Turnbull)