Tel 04321 404186
Seite auswählen

Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind ein Zusammenschluss Gleichgesinnter. Denn wenn wir unter gesundheitlichen oder psychischen Problemen leiden, ist das schlimm genug, das Gefühl aber, damit ganz alleine dazustehen, macht es beinahe unerträglich für uns. Ob mit unserer Krebsdiagnose, Kaufsucht oder Depression, mit traumatischen Erfahrungen wie häuslicher Gewalt oder Mobbing oder auch mit unserer Neigung zur Flucht in den Alkohol – es tut uns gut, zu wissen, dass wir nicht die Einzigen, nicht alleine sind mit unserem Schicksal. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, besagt ein Sprichwort – und tatsächlich hilft es uns bei der Bewältigung unseres Problems oft schon, wenn wir mit jemandem darüber sprechen können, der uns zuhört und versteht.

Unterschiedliche Gruppenthemen

In Selbsthilfegruppen finden Menschen mit derselben psychischen Störung, Sucht, Krankheit oder Behinderung zusammen. Bei regelmäßigen Treffen helfen sich Betroffene gegenseitig in ihrem Umgang mit der Krankheit oder bei der Bewältigung psychischer Probleme. Es gibt Selbsthilfegruppen, die professionelle – medizinisch oder psychologisch ausgebildete – Helfer zur Unterstützung haben, den Schwerpunkt bildet aber die Arbeit in der Gruppe. Zu den wohl bekanntesten und weltweit vertretenen Selbsthilfegruppen zählen die Anonymen Alkoholiker. Bekannt im Beriech der Suchthilfe sind auch das Blaue Kreuz, die Guttempler und die Freundeskreise. Doch die Bandbreite an Selbsthilfegruppen und Verbänden ist groß. Zwischen 70.000 und 100.000 Selbsthilfegruppen gibt es schätzungsweise bei uns in Deutschland, so dass sich, egal, für welches gesundheitliche oder psychische Problem, oft eine passende Selbsthilfegruppe in der Nähe findet.

Gemeinsam sind wir stark

Haben wir uns einer Selbsthilfegruppe angeschlossen, kann sich im Laufe der Zeit eine sehr enge Bindung entwickeln. Wir können uns wie in einer Familie mit anderen Betroffenen austauschen, Ratschläge einholen und geben, uns gegenseitig unterstützen und uns Mut machen. „Gemeinsam sind wir stark“, lautet das Motto. Um davon zu profitieren, müssen wir allerdings auch ein paar Voraussetzungen erfüllen. So müssen wir grundsätzlich bereit sein, uns vor der Gruppe mit unserem Problem zu öffnen. Wir sollten nicht nur selbst unser Herz ausschütten, sondern auch ein offenes Ohr für die Probleme der anderen haben. Dabei dürfen wir wiederum nicht Gefahr laufen, dass wir uns von dem zusätzlichen „seelischen Ballast“ erdrückt fühlen. Eine Selbsthilfegruppe kann mitunter eine Therapie ersetzen oder diese durchaus sinnvoll ergänzen.

Bulimie

Selbsthilfeangebote regional

Wenn Sie in Neumünster nach Selbsthilfegruppen suchen, dann können Sie sich beim DRK-Kreisverband erkundigen:

DRK-Kreisverband Neumünster e.V.
Zentrale Kontaktstelle für Selbsthilfe
Andrea Osbahr und Doris Krusche
Schützenstraße 14-16
24534 Neumünster
Tel.: 04321 – 4191-19

eMail: zks[at]drk-nms[dot]de
Web:   www.selbsthilfe-neumuenster.de

Selbsthilfe in Schleswig-Holstein:

Web: www.kibis-kiel.de/kontakt/kontaktstellen-in-s-h