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Praxis

Therapieablauf

Sie sind an einer Psychotherapie bei mir interessiert? Dann können Sie einfach anrufen. Am Telefon können wir Kontakt aufnehmen und besprechen, ob in vertretbarer Zeit ein passender Therapieplatz für Sie zur Verfügung steht. Sie können ein erstes Gespräch vereinbaren, in dem Sie mich kennen lernen können. Dort können Sie berichten, was Sie genau belastet und worum es Ihnen geht.

Wichtig ist die Entscheidung zur gemeinsamen Arbeit. Eine positive Arbeitsbasis ist die Voraussetzung für die Therapie, auch weil die Qualität der therapeutischen Beziehung einen direkten Einfluss auf den Therapieerfolg hat.

Vertraulichkeit

Alle Inhalte der Gespräche werden von mir streng vertraulich behandelt und keine dritte Person erhält ohne Ihr Einverständnis Kenntnis von dem Besprochenen. Lediglich Ihr Arzt kann – sofern Sie nichts dagegen einzuwenden haben – allgemeine Informationen über Ihr Leiden und die Therapieplanung erhalten. Gelegentlich benötigen zudem Institutionen meine Hilfe bei der Einschätzung Ihrer psychischen Gesundheit.

Sobald eine Psychotherapie gemeinsam geplant wird, wird ein Antrag bei Ihrer Krankenkasse bzw. Ihrem Kostenträger gestellt. Dazu prüft auch Ihr behandelnder Arzt, ob eventuell ein körperliches Leiden die Beschwerden auslöst bzw. ob andere medizinische Gründe dem Therapievorhaben entgegen stehen könnten, und dokumentiert dies auf dem so genannten Konsiliarbericht.

Kostenzusagen der Kassen

Im Bereich der Therapiegruppen wird entweder eine Kurzzeittherapie (zweimalig 12 Doppelsitzungen) oder eine Langzeittherapie (60 Doppelsitzungen) beantragt mit der Möglichkeit die Psychotherapie auf einen Gesamtumfang von 60 oder in besonderen Fällen auf 80 bzw 100 Einzel- bzw. Doppelsitzungen zu verlängern.

Bei Beihilfeberechtigten gelten ungefähr die gleichen Richtlinien wie bei gesetzlich Versicherten. Bei privat Versicherten sind die Bedingungen des jeweiligen Vertrages genau zu erfragen.

Einzel- und Gruppentherapie

Im Bereich der Einzeltherapie werden Plätze dann vergeben, wenn sie frei werden. Eine Warteliste führe ich nicht. Je nach persönlicher Problemlage wird eine Langzeittherapie (60 Stunden) oder auch eine Kurzzeittherapie (zweimalig 12 Sitzungen) beantragt. Einzeltherapiesitzungen dauern jeweils 50 Minuten. Während der Einzelbehandlung sitzen wir uns im Gespräch gegenüber.

Die Gruppentherapie findet in Gruppen von 5 bis 9 Teilnehmenden statt. Personen, die teilnehmen, gehören fest zu einer Gruppe. Die Termine finden wöchentlich zu einer bestimmten Zeit statt und dies in der Regel außerhalb der Schulferien. Sie sind „halboffen“, das heißt die ersten Teilnehmer starten zunächst gemeinsam und später werden neue Gruppenmitglieder in die bestehende Gruppe aufgenommen.

Als Kassenleistung biete ich tiefenpsychologisch fundierte Einzeltherapie  für Erwachsene als Einzel- und auch als Gruppenbehandlung an. Im Bereich der Praxis führe ich aktuell keine Verhaltenstherapien und keine Psychotherapien bei Jugendlichen durch. Neben meinen Schwerpunktbereichen bestehen auch Weiterbildungen in einer Reihe anderer Verfahren, so dass Elemente anderer Therapieformen von mir einbezogen werden können, wenn dies sinnvoll erscheint.

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Vorgehen in der Therapie

Das therapeutische Vorgehen variiere ich abhängig Ihnen, von Ihren Beschwerden und der Phase im therapeutischen Prozess. Zunächst ist es wichtig, dass Sie mich und ich Sie kennen lerne. In der ersten Phase wird dann in der Regel auch eine oder mehrere Diagnosen gestellt. Das ist auch deshalb sinnvoll, damit die Therapie mit Ihrer Krankenkasse bzw. -versicherung abgerechnet werden kann. Für mich persönlich ist es wichtiger, Sie als Person genauer zu verstehen und Ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen kennen zu lernen, um gemeinsam mit Ihnen abzustimmen, wie Sie die Therapie gestalten möchten und was Sie benötigen. Dabei gebe ich so viel Unterstützung wie nötig und lasse Ihnen soviel eigenen Gestaltungsraum wie möglich.

Meine Hilfestelllung bezieht sich auf die meisten psychischen Beschwerdebilder, die einer Behandlung zugänglich sind. Die aktuell verstärkt angebotenen Gruppenbehandlungen richten sich zur Zeit vor allem an Menschen mit Depressionen, Ängsten, Burnout und Lebenskrisen.

Zusammenarbeit mit anderen Behandlern

Manchmal ist eine Zusammenarbeit mit Fachärzten sinnvoll oder erforderlich. So sollte zum Beispiel bei (psycho-) somatischen Störungen der Hausarzt oder ein Internist in die Behandlung mit einbezogen sein. Klienten mit Suchtproblemen benötigen normalerweise zuerst eine Entgiftung und eine gewisse Stabilität bevor sie an einer ambulanten Psychotherapie teilnehmen können. Vor der Therapie ist es daher notwendig, die Möglichkeiten eines geeigneten Vorgehens gemeinsam zu klären.