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Psychotherapie in Neumünster, Maren Hofmann - zurück zur Startseite
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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie - Tiefenpsychologie

Die Tiefenpsychologie oder genauer gesagt die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine der am meisten nachgefragten Therapieformen in Deutschland. Die Tiefenpsychologie hat eine sehr lange Tradition und es haben sich zahlreiche Unterformen entwickelt. Neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie ist die Tiefenpsychologie eines der drei   Richtlinienverfahren, deren breite Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen wurde. Daher werden die Kosten einer solchen psychotherapeutischen Behandlung auch von den Krankenkassen übernommen.  

Andere Therapieverfahren sind die Verhaltenstherapie , die systemische Therapie, die Hypnose, die Paartherapie und als Technik das EMDR. Es gibt natürlich noch sehr viele andere Therapieformen, die wir hier leider nicht alle vorstellen können.

Die Tiefenpsychologie zählt zu den analytisch begründeten Verfahren. In unserer Praxis arbeiten wir unter anderem mit folgenden Unterformen:

Kurzzeittherapie

Ziel der Fokal- oder Kurzzeittherapie ist die Überwindung einer akuten Krise oder die Behandlung einer überschaubaren seelischen Beeinträchtigung. In einem ersten Schritt wird das Hauptproblem herausgearbeitet, das das akute Leiden ausgelöst hat. Dieser Fokus dient der Orientierung und fungiert als Leitthema, aus dem sich die Ziele der Therapie und der Behandlungsplan ergeben. Wenn die im Fokus enthaltenen Konflikte oder Verhaltensweisen gelöst oder verändert werden, bessern sich in der Regel die Beschwerden.

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Tiefenpsychologische Langzeittherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Langzeittherapie verfolgt weitergehende Ziele als die Kurzzeittherapie, nämlich die Veränderung störender, tiefer verwurzelter seelischer Grundstrukturen. In dieser Form der Therapie werden aktuelle Probleme und Störungen in den Zusammenhang mit Ihrem Leben betrachtet, so dass aktuelle Krisen, Gefühlszustände oder Probleme unter Berücksichtigung der durch die Lebensgeschichte geprägten Persönlichkeit, der eigenen typischen Reaktionsmuster oder auch Traumatisierungen gesehen werden. Tiefenpsychologen gehen davon aus, dass viele seelische Phänomene unbewusst ablaufen und dass diese unbewussten Vorgänge von großer Bedeutung für das körperliche und seelische Wohlbefinden sind. Dabei kann der Schwerpunkt der Therapie auf der Aufarbeitung vergangener Erfahrungen liegen oder es geht mehr um Gegenwart und Zukunft. Die in der aktuellen Situation erlebten Gefühle werden entweder in Bezug zu wichtigen früheren Erlebnissen und Beziehungsmustern gestellt oder es werden Zusammenhänge hergestellt zwischen der Auslösesituation und Ihren Persönlichkeitsaspekten und den für sie typischen Verhaltens-, Konflikt- oder Beziehungsmustern. Dadurch wird eine neue und bewusste Auseinandersetzung mit Ihren aktuellen leidvollen Erfahrungen möglich gemacht, was deren Einfluss auf das jetzige Leben mindert und so zu einer Verbesserung führt. Beim Sprechen über das, was Sie bedrückt, geht es darum, gemeinsam die den Beschwerden zugrunde liegenden Strukturen zu erkennen. Dabei können auch schmerzliche oder unangenehme Gefühle auftauchen. Dieses Wahrnehmen und Aushalten der belastenden Emotionen ist für das Verständnis der Ursachen und eine Veränderung in Richtung neuer Strukturen und damit mehr Lebenszufriedenheit und Gesundheit wichtig.

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Psychoanalytisch-interaktionelle Psychotherapie

Die psychoanalytisch-interaktionelle Psychotherapie ist eine Sonderform der analytisch begründeten Psychotherapie, die vor allem für Patienten mit Störungen aus dem Bereich der Suchterkrankungen ( Alkoholismus , Medikamentenabhängigkeit) und der Persönlichkeitsstörungen wie z.B. Borderline oder narzisstische Persönlichkeitsstörung entwickelt wurde und in der Regel als Langzeitbehandlung durchgeführt wird. Während in der oben beschriebenen tiefen­psychologisch fundierten Langzeittherapie die Aktivität in den therapeutischen Gesprächen vorwiegend beim Patienten liegt, dominiert in dieser Therapieform das "Prinzip Antwort", dass heißt, dass wir viel unmittelbarer auf Sie reagieren und Ihnen konkretere Rückmeldungen geben, Ihnen ein wesentlich greifbareres Gegenüber bieten und damit mehr Halt und Sicherheit vermitteln. Auch geht es weniger um das Aufarbeiten des Vergangenen, sondern vielmehr um eine allgemeine Stabilisierung und Festigung mit dem Ziel einer besseren und zufrieden stellenden Lebensbewältigung.

Gruppenpsychotherapie

Die Gruppenpsychotherapie ist eine der besonders wirksamen und ökonomischen Formen von Psychotherapie. Sie wird eingesetzt unter anderem bei Ängsten, Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen. Psychotherapie in der Gruppe unterscheidet sich in vieler Hinsicht von der Einzelpsychotherapie. Wir Menschen sind "Gruppenwesen", werden in eine Gruppe - unsere Familie - geboren und entwickeln uns in Gruppen. Dort entfalten wir unsere Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Mängel - auch seelisches Leid.

Wir verändern uns in Gruppen und so können Gruppen auch für psychotherapeutische Veränderungen genutzt werden. Die analytische Gruppentherapie wurde auf der Grundlage der Psychoanalyse und der Erforschung des menschlichen Zusammenlebens in Gruppen entwickelt. Die Behandlung des Einzelnen findet im Netz der Beziehungen in der Gruppe statt. Unbewusst neigen wir dazu, unsere gewohnten Beziehungs- und Verhaltensmuster in der Gruppe zu wiederholen; auch wenn sie bewusst gar nicht in unserem Sinne sind.

In der Gruppenbehandlung richtet sich die Aufmerksamkeit auf unbewusste Beweggründe der Beziehungen, auf Ängste und Blockierungen, die den Einzelnen behindern und sein Leiden zementieren, und auf die Art, wie der Teilnehmer und die Gruppe sich gegenseitig beeinflussen. Die Gruppenmitglieder bestimmen durch ihre Beiträge den Verlauf des Gesprächs. Die Gruppentherapeutin hilft, die dort ablaufenden Prozesse besser zu verstehen, so dass sich alle Teilnehmenden weiterentwickeln können. Sie kann eine weitgehend passive Haltung einnehmen, aber auch aktiv ins Geschehen eingreifen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, die unbewusste Kommunikation der Mitglieder untereinander und die inneren Bestrebungen der Einzelnen zu beobachten und ins Gespräch zu bringen. Damit können dann die Wurzeln des Leidens der Einzelnen sowie die aktuellen krankmachenden Verhaltensmuster gemeinsam herausgearbeitet und verändert werden, so dass es zu einer deutlichen Verbesserung der seelischen Befindlichkeit kommt.

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